21.09.2003, kg/Karlheinz Günster Unterreit -- Unterreits Kläranlage muss entweder erweitert werden oder weniger Abwässer verarbeiten. Warum das so ist, und wie das zu bewerkstelligen sein könnte, wurde in der jüngsten Gemeinderatssitzung bekanntgegeben. Beschlossen wurde dazu nichts,
Bürgermeister Gerhard Forstmeier informierte lediglich
über den Stand und stellte statistische Zahlen vor. So leben
in der Gemeinde Unterreit 52 Einwohner je Quadratkilometer und es
gebe einen Anschlussgrad von 42 Prozent. Die bestehende
Pflanzenkläranlage wurde schon vor Jahren von damals 1.000 auf
600 Einwohnerwerte vom Wasserwirtschaftsamt zurückgestuft.
Belastet sei die Anlage mit derzeit 729 Einwohnerwerten, das seien
129 zuviel. Es gebe von den Behörden eine Frist bis zum Ende
des Jahres. Bis dahin soll dargelegt werden, wie die Gemeinde das
Problem löst. Nun, so Forstmeier weiter, bestünde die
Möglichkeit zur Erweiterung der Unterreiter Kläranlage
oder aber einen Teil der Abwässer nach Gars zu leiten. In
Frage kämen dafür die Gemeindeteile Wang, Stadl und
Elsbeth. Derzeit ist die Unterreiter Kläranlage überlastet. Vergrößern oder weniger Abwassereinleiten sind die beiden Möglichkeiten. Für Wang ergebe sich noch die Notwendigkeit, dass die Abwässer der Firma Reischenbeck nicht mehr versickert werden dürfen, auch dieses Restwasser müsse ab 2005 in eine Kläranlage. Gesucht würde nun "die kostengünstigste Lösung", so der Bürgermeister. Zehn Ingenieurbüros habe man angeschrieben, acht hätten geantwortet. Deren Vorschläge für ein Abwasserkonzept der Gemeinde sollen in einer nichtöffentlichen Sitzung Anfang Oktober besprochen werden, dann falle auch eine Entscheidung über das weitere Vorgehen. Zuvor aber gebe es noch eine Besprechung in Grünthal, bei der die Möglichkeiten der Abwasserbeseitigung aufgezeigt werden. |
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