09.02.2004, kg/Karlheinz Günster Wang -- Fünf Einsätze hatte die Wanger Feuerwehr im vergangenen Jahr zu bewältigen. Über die Ereignisse im vergangenen Jahr und über Termine im aktuellen Jahr wurde bei der Jahreshauptversammlung im Wanger Gasthaus Venus gesprochen. Vorsitzender Norbert Franzler begrüßte mehr als 50 Mitglieder, außerdem Kreisbrandrat Karl Neulinger, Kreisbrandinspektor Franz Oberpaul, Kreisbrandmeister Hans Zacherl und Bürgermeister Gerhard Forstmeier. Nach dem Gedenken an das verstorbene Mitglied Hermann Rappolder trug Vorsitzender Norbert Franzler den Tätigkeitsbericht des Vereins vor. Das Jahr wahr "eher ruhig", so sein Resümee. Leider kam ein geplanter Ausflug nicht zustande, bei der Christbaumversteigerung wurde hingegen das bisher beste Ergebnis erzielt. Versichert wurde die Vereinsfahne, und es wurden Gründungsfeste, Turniere, darunter das Hufeisenturnier der Kreisbrandinspektion, besucht. Der Verein setze sich aus 53 aktiven, 84 passiven und 73 fördernden Mitgliedern zusammen. Ein großes Ereignis war das mit der Dorfgemeinschaft zusammen veranstaltete Fest "Samma in Wang". Auch heuer gibt es ein großes Fest, mit dem Aufstellen des Maibaumes wird es vom 1. bis zum 8. Mai gefeiert. Anschließend bedankte sich Franzler für die Unterstützung der Mitglieder. Kommandant Lorenz Söll berichtete von zwei Bränden. Das waren ein Kleinbrand in Gars-Bahnhof und ein Küchenbrand in Leinöd. Außerdem waren drei technische Hilfeleistungen bei Verkehrsunfällen nötig. An diesen Einsätzen waren 67 Feuerwehrleute beteiligt. Es gab Übungen, zum Teil in Zusammenarbeit mit Nachbargemeinden. Die Gemeindeübung zusammen mit den Wehren aus Grünthal, Elsbeth und Gars fand in Au im Wald statt. Behandelt wurden Themen wie "Löschwasserversorgung bei einem Waldbrand", "Gefährliche Stoffe und Güter", und es gab Funkübungen. 24 Feuerwehrler beteiligten sich an der Leistungsprüfung, zwei wurden zum Truppmann ausgebildet. Geplant, so der Kommandant, sei für dieses Jahr eine Katastrophenschutzübung im Oktober. Söll wies außerdem darauf hin, dass die Feuerwehr keine Feuerlöscher überprüfe. Jugendbetreuer Thomas Hinmüller berichtete, dass sieben Nachwuchsfeuerwehrler mit mehreren Übungen ausgebildet wurden. Nach dem Bericht des Kassenwartes Thomas Weilnhammer und den zufriedenstellenden Ausführungen der Kassenprüfer folgte die einstimmige Entlastung der Vorstandschaft. Mit seinem Grußwort bedankte sich Kreisbrandrat Karl Neulinger für die gute Zusammenarbeit und wies auf eine Katastrophenschutzübung der OMV in Burghausen hin. Übungsziele seien dabei Streckenabschnitte entlang der Ölpipeline. Der Kreisbrandrat schlug vor, bei der Ausbildung mit den anderen beiden Feuerwehren in der Gemeinde zusammenzuarbeiten. Auf Nachfrage hin erklärte er, dass er sich keine Zusammenlegung der Ortsfeuerwehren wünsche. Er gehe davon aus, dass bei einer Fusionierung viele aufhören würden. Bürgermeister Gerhard Forstmeier wies auf die wesentlich verbesserte finanzielle Situation der Gemeinde hin. Er selbst möchte den Neubau des Feuerwehrhauses im Gemeinderat vorbringen. 2.2.2004 |
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